Unser Leistungsangebot

Kompetenz und Leistung aus einer HandDurch die umfangreiche Ausbildung unseres Ärzteteams sind wir in der Lage, Ihnen ein vielfältiges und effektives Leistungsspektrum zu bieten. Neben den klassischen orthopädischen Leistungen der Diagnostik, wie der Röntgenuntersuchung bieten wir z.B. die Knochendichtemessung zum frühzeitigen Erkennen der Volkskrankheit Osteoporose an.
Neue Therapiemöglichkeiten.
Neben den üblichen orthopädischen Therapiemaßnahmen wie Injektionen an die Gelenke und Wirbelsäule, der Chirotherapie und physikalische Anwendungen bietet Ihnen unsere Praxis zusätzlich eine Reihe neuer und aussichtsreicher Therapiemöglichkeiten zur Behandlung verschleißbedingter Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen, die im Folgenden näher erläutert werden.
Leistungsangebot
Für weitere Informationen wählen Sie bitte den entsprechenden Menüpunkt der linken Spalte aus!
- Akupunktur aller anderen Beschwerden des Bewegungsapperates wie Tennisarm, Nacken- Kopfschmerz, Migräne etc.
- Orthokintherapie modernstes Verfahren zur Linderung von Arthroseschmerzen und bremsen des fortschreitenden Gelenksverschleißes.
- Hyaloronsäuretherapie sog. Knorpelspritzen zur Linderung von Arthrosebeschwerden
- Homöopathische Injektionen als Ersatz für Cortisoninjektionen
- Naturheilverfahren, Nahrungsergänzungsverfahren, Entsäuerung
- Stoßwellentherapie hat sich insbesondere bei Fersenschmerzen, Tennisarm, Kalkschulter, Sehnen/Muskelreizungen am Schultergürtel, eingeschränkter Schulterbeweglichkeit, bestimmten Formen von Hüftschmerzen und chronischen Muskelverspannungen bewährt
- Hydrojet als muskellockernde Entspannungsmassage
Was ist Akupunktur?
Die jahrtausende alte chinesische Körperakupunktur arbeitet mithilfe von dünnen Nadeln (Acus = Nadel, pungere = stechen) entlang den energetischen Körperbahnen (Meridiane) und bewirkt eine Verbesserung des Energieflusses (Qi) und damit eine Selbstheilung des Körpers.
Die Ohrakupunktur geht auf einen Franzosen zurück und existiert seit ca. 60 Jahren.
Bei der Körperakupunktur werden dünne Nadeln im Bereich der schmerzenden Körperregion gesetzt (sog. Nahpunkte), des Weiteren kommen, je nach Beschwerdebild, zusätzlich sog. Fernpunkte zum Einsatz, dies sind Nadeln z.B. im Bereich der Hände, Füße oder des Kopfes.
Bei der Ohrakupunktur werden zusätzlich Nadeln am Ohr platziert. Im Mikrosystem des Ohres spiegelt sich der gesamte Körper reflektorisch wider und die Ohrakupunktur stellt eine sinnvolle und hilfreiche Ergänzung zur klassischen Körperakupunktur dar.
Insgesamt werden etwa 10-20 Nadeln gesetzt. Diese verbleiben 30 Minuten im Körper.
Moderne Forschung bestätigt die Wirkung der Akupunktur insbesondere bei schmerzhaften Zuständen des Bewegungsapparates durch Lockerung der verspannten Muskulatur (viele Schmerzen entstehen durch Muskelverspannungen oder werden durch diese aufrechterhalten) und Aktivierung des körpereigenen Schmerzbekämpfungssystems durch Einwirkung auf das Nerven- und Hormonsystem.
Wie läuft die Akupunkturbehandlung ab?
Sie sollten sich während der Akupunktur entspannen und versuchen sich möglichst wenig zu bewegen, da die Nadeln bei Muskelbewegungen evtl. schmerzen könnten. Sorgen Sie also bereits vor Beginn der Akupunktur dafür, dass Sie bequem liegen oder sitzen und dass Ihnen ausreichend warm ist. Es liegen Decken für Sie bereit.
Insgesamt ist die Akupunktur kaum schmerzhaft. Beim Einstechen kann ein Gefühl der Schwere oder Wärme, das De-Qi Gefühl, entstehen. Dies zeigt eine Energiebewegung im Meridiansystem an.
In unserer Praxis werden besonders feine sterile Einmalnadeln aus Stahl benützt.
Bei welchen Erkrankungen hilft die Akupunktur?
Akupunktur hilft besonders gut bei folgenden Erkrankungen des Bewegungsapparates:
- Ischiasschmerzen, Kreuzschmerzen
- Rücken- und Nackenschmerz, Nackenverspannungen
- Tennisarm
- Neuralgien
- Migräne
- Kopfschmerzen
Gibt es Nebenwirkungen oder Komplikationen bei der Akupunktur?
Nebenwirkungen sind bei der Akupunktur selten. Im Sitzen oder bei raschem Aufstehen nach der Akupunktur, kann es bei sensiblen Personen zu Schwindel oder auch zu einem ungefährlichem Kreislaufkollaps kommen. Aus diesem Grund empfehlen wir die Behandlung im Liegen durchführen zu lassen. Weiterhin kann es zu kleinen, üblicherweise harmlosen, Blutergüssen kommen. Bei Pat. mit Blutgerinnungsstörungen oder bei Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten kann dies eher der Fall sein. Akupunktur ist jedoch auch in diesen Fällen, anders als z.B. Injektionen möglich. Verletzungen von Organen (z.B. der Lunge) oder Nerven ist bei exakter Anwendung der Akupunktur eine extreme Seltenheit.
Es kann eine verstärkte Müdigkeit nach der Behandlung auftreten, ebenso eine vorübergehende Zunahme der Beschwerden. Letztere ist als sogenannte Erstverschlechterung bekannt, sie wird eher als Überreaktion denn als Nebenwirkung bewertet und kann einen anhaltenden Heileffekt ankündigen.
Zahlt die Krankenkasse die Akupunktur?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen seit einigen Jahren die Kosten für 10 Behandlungen bei chronischem Knieschmerz durch Arthrose und chronischem Rückenschmerz der Lendenwirbelsäule.
Die privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel Akupunktur auch bei anderen Erkrankungen.
Gesetzlich Versicherte werden bei allen übrigen Erkrankungen, die mit Akupunktur ebenfalls behandelt werden können, eine Rechnung gemäß der Gebührenordnung für Ärzte GOÄ erhalten, die Sie selber bezahlen müssen. Sprechen Sie uns an wir werden Sie über die Kosten informieren.
Haben Sie noch Fragen?
Sollten Sie weitere Fragen haben wenden Sie sich an unsere Mitarbeiter oder Ihren Arzt.
Ihr Praxisteam
Arthrosetherapie
Mittels der modernen Arthrose-Therapie erreichen Sie eine Schmerzreduktion, bessere Beweglichkeit des Gelenkes und erhalten somit ein Stück Lebensqualität zurück. Die Lebensdauer Ihrer Gelenke wird hierdurch entscheidend verlängert.
Die Hyaluronsäuretherapie und Orthokintherapie kann Ihre Arthrosebeschwerden deutlich bessern und eine Wiederholung ist, falls notwendig, in Abständen möglich. Injektionen in das betroffenen Gelenk sorgen für die wichtige hohe Konzentration der Wirkstoffe direkt vor Ort, dies können Wirkstoffe die als Tabletten eingenommen werden nicht leisten. Außerdem vermeidet man durch die lokale Anwendung Nebenwirkungen.
Wichtig ist es die Therapie rechtzeitig zu beginnen. Ist der Knorpel erst einmal vollständig abgeschliffen ist er für immer verloren und es hilft oftmals nur noch die Operation. In Fällen mit weit fortgeschrittener Arthrose kann somit eine vollständige Schmerzbefreiung durch Injektionen nicht in jedem Fall garantiert werden.
Eine Möglichkeit, einer Arthrose sinnvoll entgegenzuwirken, ist eine Kur mit Hyaloronsäure oder Orthokin®.
Eine weitere ist Ihr eigenes Engagement. Mit Ihrem aktiven Beitrag zur Vorbeugung und Behandlung von Gelenkbeschwerden können Sie sich vor unnötigem Verschleiß und Schmerzen schützen. Denken Sie immer daran, Ihre Gelenke viel zu bewegen, jedoch nie zu überlasten. Gute Sportarten auch bei schon bestehender Arthrose sind z.B. Radfahren, Walking, Spazierengehen, Schwimmen eingeschränkt auch joggen, rudern etc.
Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie langfristig den Erfolg einer Injektionstherapie durch Ihr eigenes Verhalten sichern können.
Wie entsteht Arthrose?
Dauerhaft hohe oder falsche Belastungen können den Gelenkknorpel schädigen. Die Folge dieser ersten mechanischen Schädigung sind Entzündungen im Gelenk. Durch diese Entzündung wird die knorpelschützende Wirkung der Gelenkflüssigkeit aufgehoben, die Knorpelflächen reiben aufeinander, sie werden mechanisch weiter geschädigt und gleichzeitig nicht mehr ausreichend ernährt.
Es entsteht ein Teufelskreis der letztlich in der kompletten Zerstörung des Gelenkknorpels mündet.
Haben Sie noch Fragen?
Sollten Sie noch Fragen zum Thema Arthrosetherapie mit Hyaloronsäureinjektionen haben wenden Sie sich an Ihren Arzt oder unser Team.
Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.go-on-bei-arthrose.de
Ihr Praxisteam
Was ist Hyaloronsäure?
In einem gesunden Gelenk sind die Gelenkflächen von einem glatten und geschmeidigen Knorpel überzogen, während im Gelenk selber die visköse Gelenkflüssigkeit das nahezu reibungslose Gleiten durch Schmierung dieser Flächen aufeinander gewährleistet.
Da die Gelenkknorpel nicht durchblutet sind, werden sie durch diese Gelenkflüssigkeit mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Die Gelenkflüssigkeit wird bei jeder Bewegung richtiggehend in den Knorpel einmassiert und transportiert so die wichtigen Ernähungssubstanzen in den Knorpel.
Eine der wichtigsten dieser Substanzen ist die Hyaloronsäure, sie sorgt für die Geschmeidigkeit, unterstützt die Stoßdämpfung und vermindert die Reibung der Knorpelflächen im Gelenk.
Wie lange wirkt die Therapie?
Es ist schwer vorher zu sagen wie gut und wie lange eine Therapie mit Hyaloronsäure wirkt. Das hängt wie oben bereits erwähnt mit dem individuellen Grad der Abnutzung des Gelenkknorpels zusammen. Leider wird der eingebrachte Wirkstoff genau wie die körpereigene Gelenkflüssigkeit durch den Arthroseprozess wieder zerstört. Studien haben gezeigt, dass die eingebrachte Hyaloronsäure ca. 9 Monate lang im Gelenk nachweisbar bleibt. Die subjektive Wirkung der Schmerzlinderung kann durchaus deutlich länger anhalten und die Therapie kann nach Bedarf wiederholt werden.
Zahlen die Krankenkassen die Therapie?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Therapie mit Hyaloronsäure bisher nicht. Beihilfeberechtigte bekommen zum Teil die Kosten ersetzt sofern ein bestimmtes Präparat (Hyalart©) verwendet wird. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Hyaloronsäuretherapie bei Arthrose in aller Regel problemlos. Wir rechnen in allen Fällen nach der Gebührenordnung für Ärzte ab.
Was ist Orthokintherapie?
Bei der Orthokintherapie wird der abnutzungsbedingte Entzündungsprozess, welcher die Gelenkflüssigkeit schädigt und somit zu einer weiteren raschen Knorelschädigung führt, gebremst.
Durch eine Blutentnahme werden körpereigene Zellen gewonnen, die entzündungshemmende Stoffe produzieren können. In einem aufwendigen Verfahren werden diese entzündungshemmenden Stoffe konzentriert und in einzelnen Portionen tiefgefroren.
Diese werden dann in bestimmten Abständen in das betroffene Gelenk injeziert.
Wie lange wirkt die Therapie?
Es ist schwer vorher zu sagen wie gut und wie lange eine Therapie mit Orthokin® wirkt, das hängt mit dem individuellen Grad der Abnutzung des Gelenkknorpels bei Therapiebeginn zusammen.
Allgemein kann man sagen, dass eine solche Therapie umso besser hilft, je früher die Gelenkschädigung erkannt und behandelt wird.
Zahlen die Krankenkassen die Therapie?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Therapie mit Orthokin® bisher nicht.
Private Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Orthokin® Behandlung bei Arthrose in aller Regel problemlos.
Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte ab.
Haben Sie noch Fragen?
Sollten Sie noch Fragen zum Thema Arthrosetherapie mit Orthokin® haben wenden Sie sich an Ihren Arzt oder unser Team.
Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.orthokin.de
Ihr Praxisteam
Was ist Stoßwellentherapie?
Die Stoßwellentherapie beruht auf den physikalischen Eigenschaften von außerhalb des Körpers erzeugten energiereichen Stoßwellen, die mittels aufwendiger Gerätetechnik auf den Ort der Erkrankung einwirken. Im Einzelfall sind die Mechanismen, die zur Heilung führen nicht 100% bekannt. Das allerdings betrifft manch andere schulmedizinische Therapieverfahren in gleichem Maße (vgl. Akupunktur)
Die ambulant durchgeführte patientenfreundliche Behandlung ist nebenwirkungsarm und dauert ca. 10-15 Minuten. Der Patient ist weiterhin arbeits- und sportfähig.
Wann hilft Stoßwellentherapie?
Wenn Sie seit Wochen oder Monaten unter chronischen Schmerzen leiden, die sich durch die ansonsten bewährten Methoden wie Krankengymnastik, Verbände, Spritzen und Medikamente nicht bessern ließen, gibt es für die folgenden Erkrankungen eine gute und nebenwirkungsarme Therapiealternative zur Operation:
Schmerzhafte Ferse (Fersensporn)
Schmerzhafter Ellenbogen (Tennisarm, Golferarm, Mausarm)
Achillessehnenenzündungen
Patellaspitzensyndrom
Schmerzhafte Hüfte (Schleimbeutelenzündung)
Schmerzhafte Schulter (Kalkschulter)
Eine Neuartige und besondere Form der Stoßwellentherapie ist die Behandlung von sog. Muskeltriggerpunkten bei chronischen Muskelschmerzen bisher unklarer Ursache, die ebenfalls in unserer Praxis angeboten wird.
Wo wird die Stoßwellentherapie durchgeführt?
Wir haben ein modernes Stoßwellengerät der Firma STORZ in der Praxis Hermannstr. 120 am Leibnizplatz.
Sollten sie zur Stoßwellentherapie kommen werden Sie den Termin dafür an diesem Standort erhalten.
Ist die Stoßwellentherapie schmerzhaft?
Die Stoßwellentherapie ist nicht schmerzfrei, aber die Intensität der Stoßwellen kann vom Arzt geregelt werden und so angepasst werden, dass die Behandlung für den Patienten gut erträglich ist.
Eine vorherige Betäubung des schmerzhaften Areals ist nicht notwendig und wird auch nicht empfohlen, da es die Wirkung der Stoßwelle behindert.
Der Patient fühlt die kurzen Impulse und unterstützt den Arzt, die Stoßwellen an den Ort der höchsten Schmerzempfindung zu dirigieren.
Gibt es Nebenwirkungen bei der Stoßwellentherapie?
Es sind bisher keine gefährlichen Nebenwirkungen oder Verletzungen durch die Stoßwellentherapie bekannt.
Es sind somit für den Patienten keine Gefahren zu befürchten, dennoch gibt es einige Vorsichtsmaßnahmen.
So sollten z.B. bei bösartigen Tumoren die betroffenen Areale nicht mit der Stoßwelle behandelt werden, das gleiche gilt für Infektionen. Die Stoßwelle sollte nicht auf den großen Blutgefäßen oder luftgefüllten Räumen wie Lunge und Darm zur Anwendung kommen.
Es kann zu Hautrötungen und Blutergüssen im behandelten Gebiet kommen. Aus diesem Grund sollte bei Pat. mit Gerinngungsstörungen keine Behandlung erfolgen. Ausgeschlossen sind auch Schwangere, Kinder und Träger von Herzschrittmachern bis genauere Studien zu diesen Personengruppen vorliegen.
Eine vorübergehende Schmerzzunahme (wie bei anderen Therapien auch - s. Akupunktur) kann für einige Tage auftreten ist aber nicht negativ zu bewerten.
Wie oft soll eine Stoßwellentherapie erfolgen?
Es wird empfohlen die Stoßwellentherapie alle 1-2 Wochen durchzuführen, um dem Körper zwischenzeitlich Zeit zu geben auf den Reiz zu reagieren und festzulegen, ob weitere Behandlungen erfolgen müssen.
Meistens sind es chronische lange bestehende Schmerzen, bei denen andere Therapien bisher versagt haben, die mit der Stoßwelle behandelt werden. Es müssen dann 5 Sitzungen eingeplant werden, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen. Bei akuten Beschwerden z.B. nach Muskelzerrung kann auch schon mal eine einzige Behandlung ausreichen.
Bezahlt die Krankenkasse die Stoßwellentherapie?
Die Stoßwellentherapie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen mehr. Von 1997 bis 2000 wurde die Behandlung mit der Stoßwellen von den Krankenkassen übernommen, seither nicht mehr. Lediglich die privaten Krankenkassen zahlen Stoßwellentherapie bei genau festgelegten Krankheiten auch weiterhin .
Was kostest die Stoßwellentherapie?
Die Kosten für die Stoßwellentherapie hängen von der Art der Stoßwelle (radial oder fokussiert) und von der Art und Dauer der Behandlung ab. Prinzipiell hat sich der Arzt an der Gebührenordnung für Ärzte zu orientieren. Die aktuellen Preise erfragen Sie bitte in der Praxis.
Die Schmerz- und Triggerpunktosteopraktik mit der Stoßwelle nach IGTM ist wesentlich aufwendiger und dauert länger, so dass dabei höhere Kosten berechnet werden müssen. Hierfür schauen Sie auch unter www.IGTM.org
Sie können bei uns bar, mit der EC-Karte oder auch per Überweisung bezahlen.
Haben Sie noch Fragen?
Bei Fragen rund ums Thema Stoßwelle sprechen Sie Ihren Arzt oder unser Personal an.
Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.digest-ev.de
Ihr Praxisteam
Wie Sie vielleicht wissen, sind Ihrem Arzt bei der Verordnung von Massagen seitens der gesetzlichen Krankenkassen bereits seit längerem - durch die vorgeschriebene Budgetierung - die Hände gebunden.
Nur noch bei extrem eingeschränkter Indikation, z.B. nach Operationen, werden die Kosten von den gesetzlichen Kassen hierfür übernommen und auch dann in der Regel nur 6x.
Andererseits kommt es durch die heutzutage oft einseitigen Belastungen oder Überbelastungen bei Schreibtisch- oder Bildschirmarbeit sowie durch Stress gehäuft zu Verspannungen der Schulter/Nacken- und Rückenmuskulatur, die eine Massage oftmals sinnvoll erscheinen lassen.
In unserer Praxis steht Ihnen deshalb eine therapeutisch empfehlenswerte und für Sie vom Preis erschwingliche Alternative zur Handmassage zur Verfügung.
Geschützt durch die Latexmatte liegen Sie gewissermaßen auf dem Wasser (ähnlich wie auf einem Wasserbett), das sich warm an Ihren Körper schmiegt .
Aus Düsen werden Wasserstrahlen gegen die Unterseite der Latexabdeckung und somit gegen Ihren Körper gerichtet. Auf diese Weise kann Ihr Körper von den Füßen bis hinauf zum Nackenbereich (einstellbar auch für die einzelnen Abschnitte) massiert werden.
Die gewünschte Massagestärke kann reguliert werden, von sanftem Streichen bis hin zu kräftigem Walken. Die Massage dauert ca. 15 Minuten und sollte möglichst 3 mal wöchentlich durchgeführt werden.
Für diese Massage können Sie leicht bekleidet bleiben.
Bei der Massage durch den Hydro-Jet werden wesentliche Grundgriffe der klassischen Massage mit den positiven Wirkungen einer Unterwassermassage und denen einer Wärmetherapie verbunden.
Die wohltuende Wärme des Wassers dringt bis in tiefere Gewebeschichten vor, erweitert die Blutgefäße und fördert so die Durchblutung.
Gleichzeitig kommt es durch die kraftvollen kreisenden Wasserstrahlen zu einer Stoffwechselaktivierung im Körper. So können sich die Muskeln noch mehr erwärmen, die Muskulatur wird gelockert, Verspannungen, Verhärtungen und Verkrampfungen lösen sich. Auch schädliche Stoffwechselprodukte, z.B. nach sportlicher (Über-) Belastung können schneller aus den Muskeln transportiert werden.
Ebenso kann die Straffung von schlaffem Gewebe durch das o.g. Zusammenspiel, bei regelmäßiger Anwendung, gefördert werden.
Auch Stresssymptome können durch die angenehme Massage und die damit verbundene Entspannung des Körpers abgebaut werden.
Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Allerdings sollte bei den folgenden Erkrankungen der Hydro-Jet nicht angewendet werden:
Die Kosten für die Hydro-Jet-Massage werden leider nicht von den Krankenkassen übernommen. Die Preise für diese Massage sind gestaffelt und betragen: bei einer Anwendung 7,00 Euro, bei fünf Anwendungen 30,00 Euro und bei zehn Anwendungen 50,00 Euro.
Sprechen Sie unser Personal oder Ihren Arzt an, wir beraten Sie gerne.
Nur noch bei extrem eingeschränkter Indikation, z.B. nach Operationen, werden die Kosten von den gesetzlichen Kassen hierfür übernommen und auch dann in der Regel nur 6x.
Andererseits kommt es durch die heutzutage oft einseitigen Belastungen oder Überbelastungen bei Schreibtisch- oder Bildschirmarbeit sowie durch Stress gehäuft zu Verspannungen der Schulter/Nacken- und Rückenmuskulatur, die eine Massage oftmals sinnvoll erscheinen lassen.
In unserer Praxis steht Ihnen deshalb eine therapeutisch empfehlenswerte und für Sie vom Preis erschwingliche Alternative zur Handmassage zur Verfügung.
Hydro-Jet Massage
Geschützt durch die Latexmatte liegen Sie gewissermaßen auf dem Wasser (ähnlich wie auf einem Wasserbett), das sich warm an Ihren Körper schmiegt .
Aus Düsen werden Wasserstrahlen gegen die Unterseite der Latexabdeckung und somit gegen Ihren Körper gerichtet. Auf diese Weise kann Ihr Körper von den Füßen bis hinauf zum Nackenbereich (einstellbar auch für die einzelnen Abschnitte) massiert werden.
Die gewünschte Massagestärke kann reguliert werden, von sanftem Streichen bis hin zu kräftigem Walken. Die Massage dauert ca. 15 Minuten und sollte möglichst 3 mal wöchentlich durchgeführt werden.
Für diese Massage können Sie leicht bekleidet bleiben.
Wie wirkt eine Hydro-Jet Massage?
Bei der Massage durch den Hydro-Jet werden wesentliche Grundgriffe der klassischen Massage mit den positiven Wirkungen einer Unterwassermassage und denen einer Wärmetherapie verbunden.
Die wohltuende Wärme des Wassers dringt bis in tiefere Gewebeschichten vor, erweitert die Blutgefäße und fördert so die Durchblutung.
Gleichzeitig kommt es durch die kraftvollen kreisenden Wasserstrahlen zu einer Stoffwechselaktivierung im Körper. So können sich die Muskeln noch mehr erwärmen, die Muskulatur wird gelockert, Verspannungen, Verhärtungen und Verkrampfungen lösen sich. Auch schädliche Stoffwechselprodukte, z.B. nach sportlicher (Über-) Belastung können schneller aus den Muskeln transportiert werden.
Ebenso kann die Straffung von schlaffem Gewebe durch das o.g. Zusammenspiel, bei regelmäßiger Anwendung, gefördert werden.
Auch Stresssymptome können durch die angenehme Massage und die damit verbundene Entspannung des Körpers abgebaut werden.
Gibt es Nebenwirkungen der Hydro-Jet Massage?
Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Allerdings sollte bei den folgenden Erkrankungen der Hydro-Jet nicht angewendet werden:
- akute Entzündungen
- akuter Rheumaschub
- Herzprobleme
- bösartige Erkrankungen
Was kostet die Hydro-Jet-Massage?
Die Kosten für die Hydro-Jet-Massage werden leider nicht von den Krankenkassen übernommen. Die Preise für diese Massage sind gestaffelt und betragen: bei einer Anwendung 7,00 Euro, bei fünf Anwendungen 30,00 Euro und bei zehn Anwendungen 50,00 Euro.
Noch Fragen?
Sprechen Sie unser Personal oder Ihren Arzt an, wir beraten Sie gerne.
Was ist Physikalische Therapie?
Die Physikalische Therapie in unserer Praxis umfasst die Anwendung von Wärmetherapie, Elektrotherapie, mechanische Zugbehandlung der Hals- und Lendenwirbelsäule (Extension) und einer Wasserbett-Massageliege (siehe Hydrojet/Massage)
Wärmeanwendungen
Bei der Wärmanwendung unterscheiden wir: aufgewärmte Moorpackungen, die aus hygienischen Gründen in abwaschbaren Kunstoffhüllen zur Anwendung kommen. Die Mikrowellenanwendung gehört zur Elektrotherapie. Sie erzeugt ohne Körperkontakt eine Tiefenerwärmung des schmerzhaften Gewebes.
Die Wärmeanwendungen sorgen für eine Schmerzlinderung durch Lockerung schmerzhaft verspannter Muskulatur sowie einer Anregung des Stoffwechsels durch die Wärme.
Elektrotherapie
Bei der Elektrotherapie werden verschieden Stromformen unterschieden, wir verwenden in unserer Praxis z.B.:
Gleichstrom bei der Iontophorese. Bei dieser Anwendung wird in der Regel ein schmerzlinderndes und entzündungshemmendes Gel über den Strom in das betroffene Gewebe transportiert um dort zu wirken.
Wechselstrom mit unterschiedlichen Frequenzen:
- Niederfrequenzstrom: Siehe auch TENS ? (Transkutane elektrische Nervenstimmulation).
- Mittelfrequenzstrom: Interferenzstrom nach NEMEC, eine der am häufigsten angewendeten Ströme zur Behandlungen von Rückenschmerzen.
- Hochfrequenzstrom: Diese gehören zu den Wärmebehandlungen und zu ihnen gehört z.B. die Ultraschalltherapie zur Behandlung kleiner Areale (z.B. Tennisarm, Achillessehne) und die Mikrowellentherapie zur Behandlung größerer Areale (z.B. Lendenwirbelsäule).
Wann darf die Elektrotherapie nicht angewendet werden?
- Metalle im stromdurchflossenen Gebiet (Z.B, Herzschrittmacher, Endoprothesen)
- Sensibilitätsstörungen der Haut
- Hautekzeme
- akute Entzündungen
- fiebrige Erkrankungen
- Tumoren in Behandlungsgebiet
Wie oft und wie lange sollte Elektrotherapie erfolgen?
Es wird eine Behandlungsdauer von 5-15 Minuten ca. 2x wöchentlich empfohlen
Zugbehandlung der Hals- oder Lendenwirbelsäule - Extension
Beschwerden von Seiten der Lenden- und Halswirbelsäule gehören zu den häufigsten orthopädischen Krankheitsbildern. Es kommt zu Blockierungen im Bereich der kleinen Wirbelgelenke an Hals- und Lendenwirbelsäule oder zu deutlichen Verschleißveränderungen im Bereich der betroffenen, schmerzhaften kleinen Wirbelgelenke.
Zur Lockerung dieser Verspannungen wird eine intermittierende Extension, d. h. Zugbehandlung im Bereich der Halswirbelsäule oder der Lendenwirbelsäule vorgenommen. Hierdurch kommt es häufig zur Lösung von Verklebungen der Facettengelenke, zur Lösung von Gelenkblockaden und auch zu Dehnungen im Bereich der betroffenen, verspannten Muskulatur. Es handelt sich um ein wenig aufwendiges, häufig deutlich schmerzreduzierendes Verfahren.
Wasserbett-Massageliege
Siehe Hydrojet/Massage
TENS
Eine ungefährliche und einfach als Heimtherapie anzuwendende Elektrotherapie gegen Schmerzen ist die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS).
TENS lindert akute wie chronische Schmerzen ohne Medikamente.
Die Behandlung kann dem eigenen Alltag angepasst und ohne Aufwand durchgeführt werden. Untersuchungen belegen, dass im Laufe der Behandlung mit TENS die Dosierung von Schmerzmitteln reduziert werden kann.
Was sind TENS Geräte?
TENS-Geräte sind kleine tragbare Geräte, die einfach zu bedienen sind.
Elektrische Impulse wirken durch die Haut auf die Nerven und Muskeln. Sie hemmen die Schmerzübertragung und regen das körpereigne Schmerzbekämpfungssystem an (ähnlich Akupunktur). Sie spüren bei der Behandlung lediglich ein leichtes Kribbeln, es entsteht keinerlei körperliche Belastung.
Wobei hilft TENS Therapie?
Anwendungsgebiete sind alle Schmerzformen, z.B. Kreuz-/Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und Verspannungen, Schmerzen nach Operationen, Neuralgien, Phantom- oder Stumpfschmerz, Herpes-Zoster-Schmerzen (Gürtelrose).
Gibt es Nebenwirkungen bei TENS Therapie?
Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.
Jedoch sollten Personen mit implantierten elektronischen Geräten (z. B. Herzschrittmacher) und anderen Herzbeschwerden (z. B. Herzrhythmusstörungen) zunächst die Zustimmung eines Facharztes einholen, bevor Sie Elektrostimulation wie TENS anwenden.
Bei schwangeren Frauen, sowie Personen mit Krebserkrankungen oder Epilepsie sollte keine Elektrostimulation erfolgen.
Wie lange kann ich TENS verschrieben bekommen?
TENS sollte mindestens einen Monat verordnet werden. Nach erfolgreicher Erstverordnung und Genehmigung durch die Krankenkasse ist auch eine Verlängerung/Dauerverordnung möglich.
Fragen Sie Ihren Arzt nach einem Folgerezept. Sie erhalten auf jeden Fall 14 Tage vor Ablauf der Verordnungszeit ein Erinnerungsschreiben.
Wie erhalte ich Ersatzklebeelektroden für mein TENS-Gerät?
Ersatzklebeelektroden lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt verschreiben. Das Rezept senden Sie z.B. zur Auslieferungsfirma. Nach Erhalt des Rezeptes werden Ihnen die Elektroden zugesandt. Den genauen Zuzahlungsbetrag für die Elektroden erhalten Sie nach Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse auf dem Postweg.
Privat versicherte Patienten erhalten eine Kaufrechnung für die Elektroden, die sie bei ihrer privaten Krankenversicherung einreichen können. Die Kostenübernahme der Elektroden sollte der privat versicherte Patient vorab mit seiner Krankenversicherung abklären.
Wohin mit dem Gerät nach Ablauf meiner Therapie?
Zurück zur ausliefernden Firma senden.
Was mache ich, wenn mein Gerät defekt ist?
Bei Geräteproblemen von Geräten der Firma neurotech® hilft die Patienten-Serviceline: 0180 2 330 330 (6 Cent/Gespräch).
Bei anderen Firmen wenden Sie sich an die jeweilige Firma oder fragen Sie Ihren Arzt
Was kostet ein TENS-Gerät?
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt im Regelfall die Mietkosten (nach Genehmigung). Für den Patienten beträgt die gesetzliche Zuzahlung mindestens 5,00 höchstens jedoch 10,00 Euro. Den genauen Zuzahlungsbetrag erhalten Sie nach Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse auf dem Postweg.
Privat versicherte Patienten erhalten eine Miet- oder Kaufrechnung, die sie bei ihrer privaten Krankenversicherung einreichen können. Die Kostenübernahme des Hilfsmittels sollte der privat versicherte Patient vorab mit seiner Krankenversicherung abklären.
Haben Sie noch Fragen?
Sollten Sie noch Fragen zum Thema TENS haben, sprechen Sie Ihren Arzt oder unser Team an.
Weitere Informationen finden Sie auch unter: Deutsche Schmerzhilfe e.V.
Ihr Praxisteam
Was ist Kinesiotaping?
Das Kinesiotape ist eine neuartige Form eines Klebverbands, der bei Schmerzen des Bewegungsapparates eine Alternative oder sinnvolle Ergänzung der medikamentösen Schmerztherapie darstellt.
Die Behandlungsmethode kommt aus Asien und wurde bereits Ende der 70er Jahre von einem japanischen Mediziner Dr. Kenzo Kase entwickelt. Kinesio- Taping ist ein elastisches Band, das direkt auf die Haut aufgeklebt wird. Die Tapes werden innerhalb der Schmerzregion in verschiedenen Streifen aufgeklebt.
Wie wirkt Kinesiotaping?
Das auf die Haut geklebte Tape bewirkt eine verstärkte, in die Tiefe wirkende, kontinuierliche Massage. Dabei hebt das Tape die Haut an und ermöglicht eine bessere Zirkulation aller Stoffwechselprodukte. Die Muskulatur wird dadurch bei jeder Bewegung konstant und über mehrere Tage positiv beeinflusst.
Das Ergebnis ist eine Verbesserung der Muskelfunktion und des Lymphsystems. Dabei werden Muskeln und Muskelansätze entspannt, aber auch stabilisiert. Gelenkkapseln und Gelenkfunktionen werden unterstützt.
Wobei kann Kinesiotape angewendet werden?
Das Kinesiotape verbessert die Durchblutung und Funktion der darunterliegenden Muskulatur und Sehnen. Aus diesem Grund wird K-Tape erfolgreich bei z.B. chronischen Schulter/Nackenschmerzen und Verspannungen sowie Rückenschmerzen angewendet. Auch bei leichten Sportverletzungen hilft es schneller wieder wettkampftauglich zu werden. Allgemein wird es oft im Sportbereich zur Heilung, Schmerzlinderung und natürlichen Leistungssteigerung der Muskulatur verwendet. Häufige Anwendungsgebiete hier sind Knie, Achillessehne und Schulter.
Wie muss ich mich Verhalten, nachdem ein Kinesiotape aufgeklebt wurde?
Sie können sich ganz normal bewegen, können sogar Sport machen, da das Tape bei der Bewegung seine kontinuierliche Massagewirkung erzielt.
Sie können mit dem Tape auch duschen, sollten aber beim abtrocknen darauf achten das Tape nicht abzurubbeln. Auch langes baden oder Saunabesuche können zu einer vorzeitigen Ablösung des Tapes führen.
Das Kinesiotape wird ca. 5-7 Tage auf der Haut belassen, es gibt in der Regel keine Unverträglichkeiten, da das Tape atmungsaktiv ist und einen speziellen hautverträglichen Klebstoff enthält.
Löst sich eine Stelle des Tapes dennoch einmal ab, so kann diese nicht wieder aufgeklebt werden. Sie sollten diese Stelle dann so kurz wie möglich abschneiden bevor sich das Tape weiter ablöst.
Wie lange muss das Tape angewendet werden?
In der Regel hält ein einmal aufgeklebtes Tape ca. 5-7 Tage. Es erfolgt eine 1x wöchentliche Anwendung. Je nach Beschwerden sollten 3-5 Tapes verwendet werden also eine Behandlungsdauer von 3-5 Wochen entsprechend.
Aber auch längere Anwendungen bei chronischen Beschwerden sind völlig unbedenklich
Bezahlt die Krankenkasse das Kinesiotaping?
Derzeit wird das K-Taping noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Wir werden eine Rechnung nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) ausstellen.
Was kostet das Kinesiotaping?
Je nach Umfang des Tape sollten sie 10-15 Euro pro Tapeanwendung - also für ca. 1 Woche Therapie kalkulieren.
Haben Sie noch Fragen?
Sollten Sie noch Fragen zum Thema Kinesiotaping haben sprechen Sie uns an.
Ihr Praxisteam
Rheumachec© ist der erste Rheumaschnelltest der nach bereits 15 Minuten ein verlässliches Ergebniss liefert.
Er kann hier in unserer Praxis schnell und unkompliziert durchgeführt werden. Sprechen Sie uns an.
Die rheumatoide Arthritis ist eine genetisch bedingte chronisch entzündliche Gelenkkrankheit. Unter dem allgemeinen Begriff Rheuma werden insgesamt weit über einhundert verschiedene Krankheitsformen beschrieben.
Die chronische und in akuten Schüben verlaufende Erkrankung geht mit einer zunehmenden Zerstörung der Gelenke einher und mündet unbehandelt oft in einer starken Behinderung, Berufsunfähigkeit und Invalidität der betroffenen Patienten.
Die rheuamtoide Arthritis ist eine der häufigsten Erkrankungen der Gelenke. Sie ist eine sogenannte Autoimmunerkrankung, d.h. die Zellen des eigenen Immunsystems greifen andere körpereigne Zellen insbesondere der Gelenkschleimhaut an. Durch diese Fehlfunktion des Immunsystem wird eine Entzündung des Gelenkes ausgelöst, die letztlich dessen Zerstörung bewirkt.
Die Erkrankung kann in jedem Alter, vor allem aber zwischen 30 und 50 Jahren auf!
Typische frühe Anzeichen einer rheumatoiden Arthritis sind:
Seit einigen Jahren gibt es sehr gut wirksame Medikamente zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Wenn diese Medikamente rechtszeitig angewendet werden kann die unwiederbringliche Zerstörung der Gelenke in aller Regel aufgehalten werden.
Voraussetzung ist allerdings die frühe Feststellung der Erkrankung. Hier liegt das Problem. Es vergehen im Durchschnitt immer noch Monate zum Teil Jahre bis eine rheumatoide Arthritis erkannt und mit speziellen Medikamenten behandelt wird. Dabei wissen wir heute das gerade der Beginn einer speziellen Therapie in den ersten Monaten entscheidend für den langfristigen Erfolg ist. In dieser Zeit kann es bereits zu ersten Zerstörungen der Gelenke kommen, die dann auch von den besten Medikamenten nicht mehr rückgängig gemacht werden können.
Deshalb ist die frühe Diagnosestellung und eine entsprechend frühe Behandlung heutzutage das oberste Ziel der Rheumabehandlung!
Linktipp: www.bremen.rheuma-liga.de
Wie bei der Blutzuckerbestimmung wird ein Tropfen Blut benötigt und auf einen Teststreifen aufgetragen nach ca. 15 Minuten kann das Ergebnis abgelesen werden.
Sollte der rheumachec© bei Ihnen positiv ausfallen wird Sie Ihr Arzt ausführlich beraten und umgehend an einen Rheumaspezialisten überweisen.
Sprechen Sie Ihren Arzt an wir beraten Sie gern.
Weitere Hinweise unter www. rheumachec.de
Er kann hier in unserer Praxis schnell und unkompliziert durchgeführt werden. Sprechen Sie uns an.
Rheuma (rheumatoide Arthtritis) was ist das?
Die rheumatoide Arthritis ist eine genetisch bedingte chronisch entzündliche Gelenkkrankheit. Unter dem allgemeinen Begriff Rheuma werden insgesamt weit über einhundert verschiedene Krankheitsformen beschrieben.
Die chronische und in akuten Schüben verlaufende Erkrankung geht mit einer zunehmenden Zerstörung der Gelenke einher und mündet unbehandelt oft in einer starken Behinderung, Berufsunfähigkeit und Invalidität der betroffenen Patienten.
Die rheuamtoide Arthritis ist eine der häufigsten Erkrankungen der Gelenke. Sie ist eine sogenannte Autoimmunerkrankung, d.h. die Zellen des eigenen Immunsystems greifen andere körpereigne Zellen insbesondere der Gelenkschleimhaut an. Durch diese Fehlfunktion des Immunsystem wird eine Entzündung des Gelenkes ausgelöst, die letztlich dessen Zerstörung bewirkt.
In welchem Alter tritt die Erkrankung auf?
Die Erkrankung kann in jedem Alter, vor allem aber zwischen 30 und 50 Jahren auf!
Wie macht sich die Erkrankung bemerkbar?
Typische frühe Anzeichen einer rheumatoiden Arthritis sind:
- morgendliches Steifigkeitsgefühl der Finger
- schlechter Schlaf, morgens nicht ausgeruht, tagsüber schlapp und müde
- nächtliches Aufwachen wegen Rückenschmerzen die sich durch Bewegung bessern lassen
- nach längerem Sitzen Schmerzen in den Gelenken und Besserung erst bei Bewegung
- anhaltende oder wiederholt auftretende Schwellungen der Finger- und Handgelenke
Kann man die rheumatoide Arthritis behandeln?
Seit einigen Jahren gibt es sehr gut wirksame Medikamente zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Wenn diese Medikamente rechtszeitig angewendet werden kann die unwiederbringliche Zerstörung der Gelenke in aller Regel aufgehalten werden.
Voraussetzung ist allerdings die frühe Feststellung der Erkrankung. Hier liegt das Problem. Es vergehen im Durchschnitt immer noch Monate zum Teil Jahre bis eine rheumatoide Arthritis erkannt und mit speziellen Medikamenten behandelt wird. Dabei wissen wir heute das gerade der Beginn einer speziellen Therapie in den ersten Monaten entscheidend für den langfristigen Erfolg ist. In dieser Zeit kann es bereits zu ersten Zerstörungen der Gelenke kommen, die dann auch von den besten Medikamenten nicht mehr rückgängig gemacht werden können.
Deshalb ist die frühe Diagnosestellung und eine entsprechend frühe Behandlung heutzutage das oberste Ziel der Rheumabehandlung!
Linktipp: www.bremen.rheuma-liga.de
Wie läuft der Rheumachec© ab?
Wie bei der Blutzuckerbestimmung wird ein Tropfen Blut benötigt und auf einen Teststreifen aufgetragen nach ca. 15 Minuten kann das Ergebnis abgelesen werden.
Sollte der rheumachec© bei Ihnen positiv ausfallen wird Sie Ihr Arzt ausführlich beraten und umgehend an einen Rheumaspezialisten überweisen.
Haben Sie noch Fragen?
Sprechen Sie Ihren Arzt an wir beraten Sie gern.
Weitere Hinweise unter www. rheumachec.de
Chirotherapie / Osteopathie
Chirotherapie wird bei reversiblen funktionellen Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates eingesetzt wird.
In unserer Gemeinschaftspraxis sind alle Ärzte in der Chirotherapie bzw. Manualtherapie ausgebildet.
Wie läuft die Chirotherapie ab?
Es werden grundsätzlich zwei Behandlungstechniken unterschieden:
1. Die Mobilisation oder auch sog. Weichteiltechniken. Sie wird bei Gelenksfunktionsstörungen z.B. Gelenkkapselschrumpfungen oder Verkürzungen der gelenkbewegenden Muskulatur zur Verbesserung der Beweglichkeit eingesetzt. Die Bewegung besteht aus passiv wiederholten Aktionen in die eingeschränkte Bewegungsrichtung. Oft hilft der Pat. durch Anspannung bestimmter Muskeln mit. Eine plötzliche Bewegung oder ein Impuls bleibt hierbei aus.
2. Die Manipulation. Sie ist eine Behandlungstechnik, bei der durch bestimmte Grifftechniken ein gezielter kurzer Impuls im Erkrankungsgebiet erreicht wird, der die normale Gelenkstellung wiederherstellt, wodurch es zur Muskelentspannung und zur Schmerzlinderung kommt. Häufig hört man dabei ein Knackgeräusch und die Schmerzen lassen oft rasch spürbar nach. Muskelverspannungen können 1-3 Tage anhalten.
Bei hartnäckigen oder lang bestehenden Beschwerden sind manchmal mehrere Behandlungen in Abständen von einigen Tagen notwendig.
Wann darf Chirotherapie nicht durchgeführt werden?
Bei akuten Entzündungen, Verletzungen oder Tumorerkrankungen sowie bei Deformitäten der zu behandelnden Wirbelsäulenabschnitte insbesondere der Halswirbelsäule. Aus diesem Grund sollte vor der Behandlung eine Röntgenaufnahme vorliegen.
Ein Bandscheibenvorfall ist entgegen allgemeiner Annahme kein Grund Chirotherapie nicht durchzuführen, da die korrekte Anwendung keinen Bandscheibenvorfall verursachen oder verstärken kann.
Was ist der Unterschied zwischen Chirotherapie, Chiropraktik und Osteopathie?
Die Chirotherapie hat sich in Deutschland seit den 60er Jahren entwickelt. Sie ist abgeleitet aus der in der Erfahrungsmedizin und Volksheilkunde der seit vielen Jahrhunderten praktizierten Therapie des einrenkens oder der sog. Knochenbrecher in ländlichen Regionen.
Sie wurde wissenschaftlich anatomisch angepasst wudurch die Risiken für den Patienten minimiert werden konnten.
Die Chiropraktik ist eine ähnliche Variante aus den USA. Dort hat sich die Chirotherapie ebenfalls entwickelt und letztlich neben den Ärzten einen eigenen Berufsstand hervorgebracht den Chiropraktor.
Ebenfalls aus den USA kommt die sog. Osteopathie die sich im Wesentlichen in drei Behandlungsrichtungen gliedert:
- Parietale Osteopathie (nahe Verwandtschaft zur Chirotherapie und Manuellen Therapie, auch mit Impulstechniken)
- Viscerale Osteopathie (Techniken zur Beeinflussung von inneren Organen und Faszien, Durchblutung, Lymphabfuss etc.)
- Cranio-sacrale Osteopathie (Techniken bei Dysfunktionen im Schädel und Halswirbelsäulenbereich bis hin zum Kreuzbein)
Es gibt weitere Techniken in der osteopathischen Therapie (z.B. Muskel-Energie-Technik, Mobilisation und Manipulation (Impulstechniken wie in der Chirotherapie auch), Strain-Counterstrain-Technik).
In aller Regel handelt es sich um sog. sanfte Techniken die langsam und ruhig durchgeführt werden und somit zu einer Entspannung des Patienten führen.
Übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Chirotherapie und Osteopathie?
Ein Überblick über die komplizierte Gesetzeslage in Deutschland zum Thema Chirotherapie und Osteopathie:
Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt lediglich die Chirotherapie, wenn der behandelnde Arzt über eine entsprechende Ausbildung verfügt oder die Manuelle Therapie eines entsprechend ausgebildeten Physiotherapeuten (früher Krankengymnasten) sofern der Arzt die Indikation (Notwendigkeit) hierfür gestellt hat und es auf einem Rezept verordnet wurde.
In unserer Praxis haben alle Ärzte die Zusatzausbildung in Chirotherapie absolviert.
Chiropraktik und Osteopathie werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt und können somit auch nicht vom Arzt auf Rezept verordnet werden!
Diese Leistungen sind vom Patienten selbst zu zahlen (sog. Selbstzahlerleistungen oder IGeL).
Auch das ''verrechnen'' eines vom Arzt ausgestellten Rezeptes über Krankengymnastik oder Manuelle Therapie mit einer osteopathischen Behandlung eines Physiotherapeuten ist nicht zulässig.
Im Übrigen darf lt. Gesetz in Deutschland nur ein Arzt oder Heilpraktiker mit entsprechenden Kenntnissen überhaupt die Indikation (Feststellen der Notwendigkeit) zu einer osteopathischen Behandlung stellen.
Die Behandlung selber (ohne Impulstechniken) darf dann wiederum von einem Physiotherapeuten mit entsprechender Zusatzausbildung in Osteopathie
oder einem entsprechend weitergebildetem Arzt (dann auch mit Impulstechniken) erbracht werden, muss vom Patienten jedoch privat bezahlt werden.
Haben Sie noch Fragen?
Wenden Sie sich an Ihren Arzt er berät Sie gern.
Wie kann man Osteoporose rechtszeitig erkennen?
Die einzige Möglichkeit für die frühe Diagnose der Osteoporose, also bevor Schmerzen oder Knochenbrüche auftreten, ist die Messung der Knochenmasse oder einfacher formuliert der Knochendichte.
Gemäß der Empfehlung des Dachverbandes der deutschen osteologischen Fachgesellschaft (DVO) wird derzeit in der Osteoporosediagnostik das sog. DXA-Verfahren (oder auch DEXA) als bester Standard der Knochendichtemessung empfohlen. Die Diagnose einer Osteoporose beruht weltweit auf der DXA-Messung.
Die früher üblichen Ultraschallmessungen oder DEXA Messungen an Fingern, Hand oder Ferse bringen keine ausreichend genauen und vor allem keine vergleichbaren Ergebnisse, wie sie erforderlich sind um daraus eine Therapieempfehlung abzuleiten.
Das DXA-Verfahren ist verlässlich und bietet reproduzierbare und vergleichbare Ergebnisse, es ermöglicht somit auch jährliche Kontrollmessungen zur Beurteilung des Verlaufes mit oder ohne Therapie.
Bei wem sollte eine Knochendichtemessung erfolgen?
Diese Vorsorgeuntersuchung wird empfohlen für/bei:
- alle Frauen über 70 Jahre
- alle Frauen über 60 Jahren und auch für alle Männer über 70 Jahre sofern eine oder mehrere der folgenden Erkrankungen vorliegen:
- Raucher
- Zuckerkrankheit
- Osteoporosebelastung in der Familie (Knochenbrüche der Eltern, typisch sind Wirbelbrüche bei denen es zur Größenabnahme und Verformung der Wirbelsäule sog. ''Witwenbuckel'' im Alter kommt)
- Sturzrisiko (zwei oder mehr Stürze im letzten halben Jahr)
- Untergewicht oder Gewichtsverlust mehr als 10%
- Regelstörung bei Frauen (erste Regelblutung nach dem 15. Lebensjahr, letzte Regelblutung vor dem 40 Lebensjahr)
- Knochenbruch (Typisch sind Handgelenk, Oberarm, Schenkelhals, Wirbel)
- andere Knochenerkrankungen (Rachitis, M. Paget, Plasmozytom u.v.m.)
- Nach Organtransplantationen
- Einnahme von Kortison länger als drei Monate
- Einnahme von Immunsuppressiva (z.B. bei Rheuma- oder Tumorerkrankungen)
- Unterfunktion der Nebenschilddrüsen
Sollten Sie zu den Krankheiten oder Risikofaktoren Fragen haben oder zu einer dieser Risikogruppen gehören, sprechen sie unsere Mitarbeiter oder die Ärzte an. Wir stehen Ihnen bei Fragen rund ums Thema Osteoporose zur Verfügung.
Wo wird die Knochendichtemessung durchgeführt?
Durch unsere Kooperation mit dem Rotes-Kreuz-Krankenhaus steht uns eines der modernsten DXA-Geräte dort zur Verfügung und wir können Ihnen diese Messung dort anbieten.
Wie läuft eine Knochendichtemessung ab?
Wir vereinbaren mit Ihnen einen Termin zur Knochendichtemessung.
Die Messung selbst dauert nur wenige Minuten. Sie liegen dabei bequem auf dem Rücken.
Es werden bei jedem Menschen die gleichen Knochen gemessen, dies sind:
Die Wirbelknochen der Lendenwirbelsäule sowie der Oberschenkelknochen (Schenkelhals) auf beiden Seiten.
Sollten Sie bereits eine Hüftendoprothese haben, so kann die Messung auf dieser Seite nicht verwertet werden. Die Ergebnisse werden mit den Durchschnittswerten der jeweiligen Altersgruppe verglichen. Hierdurch erhält man einen genauen Überblick über die Knochenfestigkeit der Wirbel und der Röhrenknochen der jeweiligen Person.
Nach der Messung treffen Sie sich mit Ihrem Arzt zur Besprechung der Ergebnisse in der Praxis. Aufgrund der Ergebnisse kann eine gezielte Beratung zur Ernährung oder Lebensführung erfolgen.
Sollte tatsächlich eine Osteoporose vorliegen wird Ihnen ggf. die tägliche zusätzliche Einnahme von Calcium und Vitamin-D empfohlen, evtl. sollten dann Röntgenbilder der Wirbelsäule angefertigt werden.
In extremen Fällen wenn bei Ihnen akut Knochenbrüche drohen wird der Arzt Ihnen auch die Einnahme von speziellen Medikamenten empfehlen. Dazu wird der Hausarzt informiert und es muß zunächst eine Blutuntersuchung erfolgen. All diese weiteren Maßnahmen bezahlt dann wieder Ihre Krankenkasse.
Wie oft soll eine Knochendichtemessung erfolgen?
Der Knochen ist ein Organ das sich nur sehr langsam verändert. Somit sind Kontrollmessungen je nach dem Ergebnis der ersten Untersuchung erst nach 1 oder 2 Jahre wieder notwendig und sinnvoll.
Bezahlt die Krankenkasse die Knochendichtemessung?
Die Krankenkasse übernimmt die Kosten der DXA-Messung bei Patienten wenn:
''...die einen Knochenbruch ohne adäquate Ursache (also NICHT durch einen Unfall) erlitten haben und bei denen gleichzeitig aufgrund anderer in der Vorgeschichte und bei der ärztlichen Untersuchung aufgetretener Befunde ein begründeter Verdacht auf Osteoporose besteht..''
Die Knochendichtemessung als o.g. empfohlen Vorsorgeuntersuchung auf Osteoporose wird bisher von den Kassen nicht erstattet.
Privatversicherungen übernehmen die Kosten der Osteoporosemessung:
Was kostest die Knochendichtemessung?
Die Kosten für die DXA-Messung sowie die Besprechung der Ergebnisse, das Erstellen eines Berichtes für Ihren Hausarzt und ggf. die Einleitung weiterer Maßnahmen belaufen sich auf 43,00 €.
Sie können bei uns bar, mit der EC-Karte oder auch per Überweisung bezahlen.
Haben Sie noch Fragen?
Bei Fragen rund ums Thema Osteoporose sprechen Sie Ihren Arzt oder unser Personal an unsere Fachkraft für die Knochendichtemessung ist Fr. Nicke bei Ihr bekommen Sie auch einen Termin.
Ihr Praxisteam
Was ist Osteoporose?
Osteoporose ist eine zunehmende Verringerung der Knochendichte und damit der Knochenfestigkeit. Der Knochen besteht zu einem wesentlichen Teil aus Calcium. Wesentlicher Faktor für einen festen Knochen ist der Calcium-Anteil. Dieser kann gemessen werden. Im Alter oder auch durch Krankheiten kann die Aufnahme von Calcium in den Körper oder die Verwertung des Calciums im Körper beeinträchtigt sein. Im Laufe der Zeit wird somit zu wenig Calcium im Knochen ersetzt und es kommt zu einer Abnahme der Festigkeit, dies kann zu Knochenbrüchen führen.
Wie verläuft die Osteoporose?
Das tückische an dieser Erkrankung ist, dass die Osteoporose schleichend über lange Zeit verläuft. Im frühen Stadium sind kaum Beschwerden vorhanden und somit bleibt die Osteoporose häufig unbemerkt. Erst im fortgeschrittenem Stadium führt sie zu Schmerzen der Knochen insbesondere des Rückens, schließlich zu Knochenbrüchen, die oft eine Operation mit Stabilisierung durch Metall oder Knochenzement erfordern.
An der Wirbelsäule können selbst diese Knochenbrüche anfänglich unbemerkt ablaufen. Der Mensch wird kleiner und der Rücken verformt sich. Letztlich kommt es jedoch zu starken chronisch anhaltenden Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen bis hin zu einer deutlichen Behinderung.
Kann man Osteoporose behandeln?
Ziel der Behandlung ist es Knochenbrüche zu verhindern. Aus diesem Grund ist die rechtszeitige Diagnose der Osteoporose oberstes Ziel aller Bemühungen (siehe Knochendichtemessung/ DXA-Messung). In den letzten Jahren hat die Medizin in der Behandlung der Osteoporose große Fortschritte erzielt.
Es gibt mittlerweile eine Reihe sehr gut wirksamer Medikamente zu Behandlung der Osteoporose. Welches Medikament bei Ihnen zu Anwendung kommt richtet sich nach Ihren Risikofaktoren, dem Ergebnis der Knochendichtemessung (DXA-Messung) sowie ihren Vorerkrankungen und ggf. Unverträglichkeiten.
Bei leichten (Vor-)Stadien der Osteoporose der sog. Osteopenie reichen regelmäßige Bewegung, ggf. unterstützt durch die Einnahme von Kalzium und Vitamin D sowie regelmäßge Kontrollen der Knochendichte. Bei stärkerer Ausprägung der Osteoporose oder wenn erste Knochenbrüche vorliegen, werden zusätzlich spezielle Medikamente eingesetzt, die die Knochendichte wieder steigern sollen.
Gehören Sie zu einer Risikogruppe?
Ob bei Ihnen das Risiko an Osteoporose zu erkranken erhöht ist, können Sie in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Arzt erörtern. Siehe auch unter Knochendichtemessung/DXA-Messung.
Röntgendiagnostik
Das klassische Röntgenbild ist aus der orthopädischen Praxis trotz modernster neuerer diagnostischer Verfahren z.B. Kernspintomographie immer noch nicht wegzudenken.
Durch eine Röntgenaufnahme können nicht nur Brüche (Frakturen) der Knochen schnell und einfach dargestellt und deren Heilungsverlauf kontrolliert werden, sondern auch abnutzungsbedingte Veränderungen der Gelenke unkompliziert und schnell zur Darstellung gelangen.
In unserer Praxis wird ein modernes Röntgengerät der Firma Picker verwendet, die Strahlenbelastung ist entgegen weit verbreiteter Darstellung als gering zu betrachten.
Ein häufig genannter Vergleich ist, dass ein Röntgenbild etwa der Strahlenbelastung eines Urlaubsfluges entspricht.
Wir können in unserer Praxis alle gängigen Röntgenbilder des Skelettsystems erstellen und der Arzt wird Ihnen das Bild im Anschluss erläutern
Was ist eine Arthroskopie?
Bei einer Arthroskopie (Gelenkspiegelung) werden durch zwei, ca. 1 cm lange Schnitte unter Voll- oder Teilnarkose, zwei dünne Sonden in das Gelenk eingeführt. Eine Sonde trägt eine Minikamera und zeigt die Bilder aus dem Gelenk auf einem Bildschirm, mit der zweiten Sonde kann das ''Werkzeug'' des Operateurs in das Gelenk eingebracht werden, um die Operation durchzuführen.
Es findet also die Diagnostik (genaues überprüfen aller Gelenkstrukturen mittels Kamera) und die Therapie in der gleichen Sitzung statt.
Was kann mittels Arthroskopie am Kniegelenk behandelt werden?
Durch diesen sog. minimalinvasiven Eingriff können Verletzungen am Meniskus (Meniskusriß), Veränderungen an der Schleimhaut, sog. Freie Gelenkkörper, oder Knorpelschäden behandelt werden.
Heutzutage kann bei einem Meniskusschaden durch die Arthroskopie in aller Regel der größte Teil des Meniskus erhalten bleiben und so seine Funktion weiter ausführen. Durch die wenig belastende Operation und die kurze Rehabilitationsphase kann der Sport oder die berufliche Tätigkeit schnell wieder aufgenommen werden.
Bei Schädigungen des Gelenkknorpels kann eine Knorpelbehandlung ebenfalls arthroskopisch erfolgen. Hierbei wird meistens der geschädigte Knorpel sorgfältig entfernt und geglättet. Bei tieferliegenden Schädigungen muss der darunterliegende Knochen angefrischt werden, um die Neubildung eines Faserknorpels zu fördern. Seltener ist eine sog. Knorpeltransplantation notwendig.
Die Dauer der Nachbehandlung nach arthroskopischen Eingriffen ist von der Art der Schädigung sowie der durchgeführten Operation abhängig. Sie beträgt bei einfachen Meniskusoperationen 2-4 Wochen, bei Knorpelbehandlungen, wegen den damit verbundenen Teilbelastungsphase des Knorpels, 6-8 Wochen.
Ist die Arthroskopie ein ambulanter Eingriff?
In aller Regel ist die Gelenkspiegelung ein ambulanter Eingriff, d.h. nachdem die Narkose abgeklungen ist und überprüft wurde, dass es Ihnen gut geht, können Sie noch am selben Tag das Krankenhaus verlassen. Sie laufen zur Sicherheit an zwei Unterarmgehstützen und sollten am Operationstag nicht alleine zuhause sein.
Alle Nachuntersuchungen Verbandswechsel etc. werden dann in der Praxis durchgeführt.
Sollten Sie schwerwiegende Vorerkrankungen haben, alleinstehend sein oder andere Gründe gegen einen ambulanten Aufenthalt sprechen, so wird dies in den Vorbereitungsgesprächen erörtert und von vorn herein ein stationärer Aufenthalt geplant.
Wo findet der Eingriff statt?
Wir operieren in der Paracelsus- Kursfürsten-Klinik in Bremen. Dort werden Sie auf einer speziell für orthopädische Erkrankungen ausgerichteten Station versorgt.
Anfahrt zur Paracelsus-Kürfürstenklinik
Haben Sie noch Fragen?
Sollten Sie noch Fragen haben sprechen Sie uns an.
Was ist eine Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP)?
Bei einer Hüft-Endoprothese handelt es sich um einen Ersatz des sog. Hüftkopfes das kugelige Ende des Oberschenkelknochens sowie der sog. Hüftpfanne im Becken. Diese Knochenanteile werden ganz oder teilweise entfernt und durch die Endoprothese ersetzt. Das heißt es kommt eine Komponente in den Oberschenkelknochen und bildet einen neuen künstlichen Hüftkopf und eine Komponente wird in die ursprüngliche Hüftpfanne im Becken gesetzt und so das schmerzhafte Aufeinanderreiben der Knochen verhindert. Durch die Form der Prothese wird darauf geachtet möglichst wenig eigenen Knochen entfernen zu müssen.
Wann wird eine Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP) eingesetzt?
Die häufigste Indikation zur Implantation eines künstlichen Gelenkersatzes ist der Verschleiß des Gelenkes.
Ab einem gewissen Gelenkverschleiß können Spritzen oder Physikalische Therapie nicht mehr helfen, es wird die dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln notwendig und die Mobilität und Beweglichkeit des Patienten nimmt ab. In diesem Stadium wird die Implantationen eines künstlichen Gelenkersatzes notwendig.
Wie lange dauert die Operation und wie verläuft die Heilung?
Die Implantation eines künstlichen Knie- oder Hüftgelenkes ist heute ein Routineeingriff und zählt zu den häufigsten und erfolgreichsten Operationen weltweit, das Vorgehen ist in Deutschland weitgehend standartisiert.
Es muß mit einem stationären Krankenhausaufenthalt von ca. 2 Wochen gerechnet werden. Die Operation selber dauert ca. 1-2 Stunden. Bereits am ersten Tag nach der Operation werden die ersten Gehübungen gemacht. Nach der Entlassung wird zum weitern Training und Muskelaufbau ein ca. 3-wöchiger Rehabilitationsaufenthalt empfohlen, dieser kann in Bremen sofern die häusliche Versorgung des Patienten es ermöglicht, auch ambulant erfolgen.
In der Regel kann nach ca. 6 Wochen begonnen werden die Unterarmgehstützen abzutrainieren. Bis eine vollständige beschwerdefreie Genesung erreicht ist sollten realistischerweise ca. 3-5 Monate eingeplant werden.
Wie lange hält das Künstliche Hüftgelenk?
Heutzutage sollte ein künstliches Hüftgelenk mind. 20 Jahre halten. Entscheidend für individuelle Unterschiede sind neben der Wahl der Prothese die körperliche Beanspruchung und die Knochenbeschaffenheit des Patienten.
Wo findet die Operation statt?
Wir operieren in der Paracelsus- Kursfürsten-Klinik in Bremen. Dort werden Sie auf einer speziell für orthopädische Erkrankungen ausgerichteten Station versorgt.
Anfahrt zur Paracelsus-Kürfürstenklinik
Was ist eine Knie-Totalendoprothese (Knie-TEP)?
Bei einer Knie-Endoprothese handelt es sich um einen sogenannten Oberflächenersatz. Das heißt die abgenutzten Knorpeloberflächen werden durch die Endoprothese ersetzt und damit das schmerzhafte Aufeinanderreiben der Knochen verhindert. Durch die Form der Prothese wird darauf geachtet möglichst wenig eigenen Knochen entfernen zu müssen.
Standardmäßig bestehen die Knie-Endoprothese aus 2 Komponenten: Ein Teil am Oberschenkelknochen und ein Teil am Schienbeinkopf. Es besteht die Möglichkeit auch die Rückfläche der Kniescheibe zu ersetzen, dies ist allerdings nicht die Regel.
Wann wird eine Knietotalendoprothese (Knie-TEP) eingesetzt?
Die häufigste Indikation zur Implantation eines künstlichen Gelenkersatzes ist der Verschleiß des Gelenkes.
Ab einem gewissen Arthrosegrad können Spritzen oder Physikalische Therapie nicht mehr helfen, es wird die dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln notwendig und die Mobilität und Beweglichkeit des Patienten nimmt ab. In diesem Stadium wird die Implantationen eines künstlichen Gelenkersatzes notwendig.
Wie lange dauert die Operation und wie verläuft die Heilung?
Die Implantation eines künstlichen Knie- oder Hüftgelenkes ist heute ein Routineeingriff und zählt zu den häufigsten und erfolgreichsten Operationen weltweit, das Vorgehen ist in Deutschland weitgehend standartisiert.
Es muß mit einem stationären Krankenhausaufenthalt von ca. 2 Wochen gerechnet werden. Die Operation selber dauert ca. 1-2 Stunden. Bereits am ersten Tag nach der Operation werden die ersten Gehübungen gemacht. Nach der Entlassung wird zum weitern Training und Muskelaufbau ein ca. 3-wöchige Rehabilitationsaufenthalt empfohlen dieser kann in Bremen sofern die häusliche Versorgung des Patienten es ermöglicht, auch ambulant erfolgen.
In der Regel kann nach ca. 6 Wochen begonnen werden die Unterarmgehstützen abzutrainieren. Bis eine vollständige beschwerdefreie Genesung erreicht ist sollten realistischerweise ca. 3-5 Monate eingeplant werden.
Wie lange hält das Künstliche Kniegelenk?
Heutzutage sollte ein künstliches Kniegelenk mind. 15 Jahre halten. Entscheidend für individuelle Unterschiede sind neben der Wahl der Prothese die körperliche Beanspruchung und die Knochenbeschaffenheit des Patienten.
Wo findet die Operation statt?
Wir operieren in der Paracelsus- Kursfürsten-Klinik in Bremen. Dort werden Sie auf einer speziell für orthopädische Erkrankungen ausgerichteten Station versorgt.
Anfahrt zur Paracelsus-Kürfürstenklinik